No need to hide
Es wird geschätzt, dass weltweit jedes Jahr mindestens 100 Millionen Wirbeltiere – vor allem Zuchtformen der Hausmäuse und der Wanderratten, aber auch Primaten – für Tierversuche verwendet werden. Viele davon sterben während der Experimente oder werden anschließend getötet.
 

Nach § 1 des deutschen Tierschutzgesetzes werden Tiere als „Mitgeschöpfe“ anerkannt und das Zufügen von Schmerzen, Leiden oder Schäden ohne vernünftigen Grund ist verboten. Tierversuche werden in §§ 7 - 9 Tierschutzgesetz geregelt. Darin werden zunächst Grundsätze für Tierversuche festgelegt (Definition; Vermeidung von Schmerzen, Leiden oder Schäden; ethische Vertretbarkeit, Unerlässlichkeit für das wissenschaftliche Forschungsvorhaben). Laut § 7 dürfen Tieren Schmerzen, Leiden und Schäden zum Vorbeugen, Erkennen oder Behandeln von Krankheiten, zum Erkennen von Umweltgefährdungen, zur Prüfung von Stoffen oder Produkten auf ihre Unbedenklichkeit und im Rahmen der Grundlagenforschung zugefügt werden. 

Außerdem ist festgelegt, dass jeder Tierversuch in Deutschland einer Genehmigung durch die zuständige Behörde bedarf. Hier wird detailliert geregelt, welche Unterlagen dem Antrag beizufügen sind. So muss z.B. detailliert wissenschaftlich begründet werden, warum man diesen Versuch unbedingt am Tier durchführen muss. Außerdem sind natürlich Nachweise über eine geeignete personelle, räumliche und organisatorische Ausstattung vorzulegen. Bestimmte Versuchsvorhaben sind von der Genehmigungspflicht ausgenommen, sie müssen aber bei der Behörde in entsprechender Form angezeigt werden. Dabei handelt es sich zum einen um Versuche, die durch nationale Gesetze oder Rechtsakte der Europäischen Union vorgeschrieben sind, zum anderen um Versuche, die mit keinen Schmerzen, Leiden oder Schäden für die Tiere verbunden sind (z.B. Blutabnahme zur Gewinnung von Zellen für Zellkulturen). Diese Tiere tauchen aber auch in der Tierversuchsstatistik auf.

Aufgrund eines verstärkten Einsatzes tierversuchsfreier Testmethoden bei aufgrund von Rechtsvorschriften durchgeführten Tierversuchen sinkt der Anteil dieser seit Jahren. Im Jahr 1991 lag ihr Anteil bei 35 % (rund 842.000 Tiere), 2000 waren es 21 % (389.000) und 2004 noch 15 % (350.000 Tiere). Im Jahr 2005 ist die Anzahl der Tiere wieder angestiegen (454.000 = 19 %).
 
NICHT NUR ZUM ERKENNTNISGEWINN IN DER GRUNDLAGENFORSCHUNG UND DER ENTWICKLUNG UND ERPROBUNG NEUER THERAPIEMÖGLICHKEITEN IN DER MEDIZIN WERDEN TIERE GEQUELT!
AUCH ZUR HERSTELLUNG VON PELZEN ODER LEDER, SIND TIERE GEEIGNET.
DIESE WERDEN GETÖTET,GEQUÄLT UND ERLEIDEN VIEL SCHMERZ
 
 
 

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